Kaufmännische Leiterin
Es war im Januar 2021 als mein Bauchgefühl mir eines morgens, wie aus dem Nichts, mitteilte: „Eine Therapie, die könnte helfen“. Kurzerhand rief ich einen Freund an, fragte ihn, wer denn seine Therapeutin sei, von der er so begeistert war und kontaktierte noch am gleichen Tag Frau Sülzer.
Nach dem Telefonat tauchten dann die Fragen auf:
„Wobei genau kann eine Therapie mir eigentlich helfen?“
„Welches Anliegen kann und soll ich in meiner ersten Stunde benennen?“
„Sind die Themen, die mir einfallen, alles nur Banalitäten im Vergleich zu dem, was andere Menschen erlebt haben?“
„Wird Frau Sülzer die Therapie nach unserem ersten Kennenlernen vielleicht gar nicht mit mir beginnen wollen, weil Sie meine Themen, die ich ihr noch nicht einmal genau benennen kann, für nicht therapiebedürftig hält?“
„Wie wird mein Umfeld reagieren, wenn ich sagen werde, dass ich eine Therapie begonnen habe?“
„… …?“
Auf keine dieser Fragen bekam ich vor meiner ersten Stunde eine Antwort. Es war also lediglich mein Gefühl, das mir sagte „Die Therapie könnte Teil deines Wegs sein“.
Konnte ich, ein eigentlich rational denkender Mensch, also mit jeder Menge offener Fragen und lediglich einem Bauchgefühl den Weg zu einer Therapeutin wählen? Ja, ich konnte! Und ich hab’s gemacht! Und rückblickend weiß ich, dass dies eine meiner besten Entscheidungen in den letzten Jahren war. Ich habe in meiner ersten Stunde mit Frau Sülzer eine unglaublich empathische, vertrauensvolle und humorvolle Therapeutin kennengelernt, bei der jedes für mich wichtige Thema einen berechtigten Platz gefunden hat. Ohne Wertung, ohne Druck, in meinem Tempo und sehr häufig auch mit viel Humor.
Ich zahle meine Stunden bei Frau Sülzer selbst und sehe Sie nicht nur als eine Investition in meine Gesundheit, sondern auch als Me-Time an.
Die Therapie war und ist für mich eine ganz besondere und eigene Erfahrung. Zu verstehen, warum ich anderen Menschen nur schwer vertrauen kann, warum ich Gefühle nur ungerne zulasse, warum ich mit Verlusten nur schwer umgehen kann, warum… … hat mir verdeutlicht, dass ich gar nicht „falsch“ bin, nur weil ich „anders“ bin als andere. Sondern, dass es für all das gute Gründe gibt. Gründe, bei denen eine Therapie helfen kann; Gründe, die keine Banalität sind; Gründe, die Frau Sülzer nicht für „nicht therapiebedürftig“ hält; Gründe, die ich mittlerweile auch mit meinem Umfeld teile. Meine Fragen sind inzwischen beantwortet. Und ich würde jedem wünschen, der sich diese oder ähnliche Fragen ebenfalls stellt, den Mut aufzubringen Frau Sülzer zu kontaktieren.
Kaufmännische Leitung, Jg. 1987
